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Ratgeber: Pflege für das Stoffdach-Cabrio
Das Stoffdach steht bei Cabriofreunden immer noch hoch im Kurs. Gegenüber dem mittlerweile weit verbreiteten Stahl-Klappdach verlangt das klassische Verdeck aber etwas mehr Pflege, damit Optik und Werterhalt stimmen.

Wer sein Cabrio per Hand wäscht, kann das Verdeck zur Schonung des Stoffes von Zeit zu Zeit aussparen. Manchmal reicht auch eine Trockenreinigung mit Bürste und Staubsauger aus. Ist das Verdeck stärker verschmutzt, reinigt man es mit Nagelbürste, Schwamm und Autoshampoo. Zuerst wird der Stoff vorsichtig ausgebürstet, danach reibt man die verschmutzten Stellen von vorne nach hinten mit Autoshampoo oder verdünntem Spülmittel vorsichtig ab. Bei starken Verschmutzungen hilft der Hochdruckreiniger. Aber Vorsicht: Mindestens 40 Zentimeter Sicherheitsabstand halten, der harte Strahl zerschneidet sonst das Verdeck.

Einige größere Waschstraßen bieten mittlerweile auch Cabrio-Wäschen an. Der Druck der rotierenden Rollen kann bei diesen Anlagen reduziert werden, wodurch die mechanische Belastung des empfindlichen Stoffdaches sinkt. Zudem sparen die Hochdruckreinigungsdüsen das Verdeck aus und konzentrieren sich auf die Karosserie. Klassische Waschprogramme mit Heißwachs sind laut der Sachverständigenorganisation GTÜ reines Gift, da dabei die Poren des Stoffverdecks verstopft werden. Nach jeder Nasswäsche muss das Cabrio geschlossen bleiben, bis das Verdeck wieder trocken ist, sonst gibt es hässliche Druckstellen. Einmal im Jahr lässt man sein Stoffverdeck imprägnieren. Das schützt vor dem Ausbleichen und wirkt zudem wasserabweisend. Wer sein Cabrio im Freien parkt, sollte zwei- bis dreimal pro Jahr ein Imprägnierspray anwenden.

Stahldach-Cabrios können wie jeder geschlossene Pkw in die Waschstraße, solange alle Dichtungen noch in Ordnung sind. Etwas komplizierter ist das Kunststoffverdeck: Waschstraßen sind auch hier normalerweise kein Problem, es dürfen jedoch keine alkalihaltigen Reinigungsmittel verwendet werden. Wer sich in diesem Punkt nicht sicher ist, sollte den Betreiber fragen. Auch zu meiden sind Heißwachsbehandlungen, da sie das Dach stark ausbleichen. Holger Holzer/mid

 
 

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Unser Kommentar

Ein steiniger Weg - Setzen 6
Kaum legten sich die Rauchwolken über HYMER Frankreich etwas, schickte sich der nächste in der Caravaning-Branche an "sich in der Insolvenz neu zu organisieren". Auf gut Deutsch, man ist pleite und will sich sanieren, allerdings auf wessen Kosten bleibt dabei noch offen. Man ruft nach neuem Geld, sucht den Investor seines Glücks (zum wievielten Mal schon?) und klopft sich dabei auf die Schulter, stellt fest, dass man doch eigentlich gut war. So zuletzt geschehen bei Westfalia. Der Grund, der in der Regel immer angeführt wird, ist u.a. immer die dramatisch sich verschlechternde Marktsituation. Und gilt das für alle?
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