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Jörg Schnorr: Querfeldein durch die Wüste
Edition by ta (pro) | Kist | Pressestelle Dethleffs | Isny | 06.03.2009   
Jörg Schnorr: Querfeldein durch die Wüste
Jörg Schnorr: Querfeldein durch die Wüste

Dethleffs und AL-KO unterstützen Weltrekordversuch
Reise durch den schwarzafrikanischen Kontinent mit erheblichen Risiken behaftet

Köln, Kairo, Kapstadt – per Quad und Wohnwagen. Nicht nur ein Abenteuer, sondern ein Weltrekordversuch: Mit so einem Gespann will Jörg Schnorr aus Bad Münstereifel als Erster den Schwarzen Kontinent durchqueren. Dabei wird ihn seine Tour von März bis Juni rund 20.000 Kilometer durch 15 Länder führen.

Von Anfang an mit dabei: Dethleffs, traditionsreicher Hersteller von Caravans und Motorcaravans, und der bayerisch-schwäbische Fahrzeugtechnik-Spezialist AL-KO. Als Partner unterstützen die beiden Unternehmen das außergewöhnliche Vorhaben und stellen einen mit komplettem AL-KO Fahrwerk ausgestatteten Dethleffs Miniglobe (Minicaravan) zur Verfügung.

Afrika hat es Jörg Schnorr angetan – seit Jahren schon. Bereits 1993 durchquerte er als Erster mit einem Quad die Wüste Algeriens im Alleingang. „Schwarzafrika ist ein Jugendtraum von mir“, erzählt der 44-Jährige, der immer schon das Gefühlt hatte, unterwegs sein zu müssen. Und genau deshalb ist er jetzt wieder auf Achse – diesmal
von Köln nach Kapstadt. Sein Fahrzeug: ein ATV/Quad Cectek Gladiator, im Schlepptau ein Wohnwagen Dethleffs Miniglobe, ausgerüstet mit einem kompletten AL-KO-Fahrwerk – von der Kugelkupplung bis hin zur gebremsten Achse. Ein Härtetest ür Mensch und Maschine auf den Pisten von Tunesien bis ans Kap Aguelhas, dem südlichsten Punkt Afrikas, dem er mit einer durchschnittlichen Reisegeschwindigkeit von etwa 80 Stundenkilometern entgegensteuern wird. Und auch Jörg Schnorr betrachtet die Reise, mit der er auch für das soziale Projekt „Gemeinsam für Afrika“ (Schirmherr: Bundespräsident Horst Köhler) wirbt, als Herausforderung.

„Ich werde überwiegend auf Hauptstraßen unterwegs sein, doch im Sudan, im Hochland von Äthiopien und im Norden Kenias führt die Route hunderte Kilometer weit über holprige Streckenabschnitte und Serpentinen, die dem Material alles abverlangen werden – vor allem den Bremsen.“ Das Gewicht ist daher ein zentrales Thema: Der Anhänger darf maximal 300 Kilogramm auf die Waage bringen, das Quad mit 150 Kilogramm beladen werden, weshalb die Ausrüstung auf das Wesentliche beschränkt ist. „Ich nehme so wenig Gepäck wie möglich mit, denn es schränkt die Bewegungsfreiheit ein und stresst das Material“, sagt Jörg Schorr. Im Gepäck hat er daher nur das Notwendigste: Proviant, Schlafsack, Isomatte, Moskitozelt, Medikamente, Werkzeug und Ersatzteile. Und freilich auch ein GPSNavigationsgerät, ein Notebook sowie ein Satellitentelefon.

Angst davor, dass ihm auf seiner Reise sein Fahrzeug abhanden kommen oder er gar Opfer eines Überfalls werden könnte, hat Jörg Schnorr nicht. „Die Menschen sind neugierig und gastfreundlich. Gestohlen wird im Allgemeinen wenig bis gar nichts.“ Gedanken macht er sich schon eher über die unsichere Lage in den Ländern, die sich tagtäglich ändern kann. „Afrika erlebt seit ein paar Jahren einen enormen politischen Wandel. Es kann passieren, dass irgendwo plötzlich Unruhen entstehen. Deshalb habe ich mich für die Ostroute entscheiden – sie ist am ehesten befahrbar.“



 
 

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