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Westfalia: Hoffnung auch noch in der Insolvenz
Edition by (proc) | Kist | 15.02.2010   

Rheda-Wiedenbrück. Am 27. Januar hat Westfalia beim Amtsgericht Bielefeld Insolvenzantrag gestellt, so eine gleichlautende Pressemitteilung des Herstellers. Grund ist die dramatische Wirtschaftskrise, in deren Folge der Auftragseingang um bis zu 70 Prozent eingebrochen war. Wir wollen nun das Insolvenzverfahren nutzen, um das Unternehmen grundlegend zu sanieren. So schreibt Westfalia auf seiner Web site und versucht seinem Dilemma in der Insolvenz noch etwas Gutes ab zu gewinnen.


Dazu haben wir bereits wichtige Voraussetzungen geschaffen. So ist es gelungen, unsere wichtigen Partner und Lieferanten bei der Stange zu halten. Alle haben ihre volle Unterstützung bei der Restrukturierung versichert. Dies zeigt deutlich das Vertrauen des Marktes in die Zukunft des Unternehmens und der Marke Westfalia. Auch der Auftragseingang hat sich in den letzten Monaten erholt. Die Produktion läuft deshalb in vollem Umfang weiter und ist auch für die kommenden Monate garantiert. Es wird also zu keinerlei Engpässen in der Produktion kommen.

Gleichzeitig setzen wir unsere Entwicklungsarbeit fort. Dies gilt nicht nur für das „Westfalia Multimobil“, das im Januar auf der CMT Stuttgart erstmalig präsentiert wurde und bald in Serie geht. Auch die Entwicklung des ersten Westfalia auf Fiat Ducato hat in den vergangenen Monaten entscheidende Fortschritte gemacht, und der Bau des ersten Prototyps läuft auf Hochtouren weiter.

Das heißt für Sie, unsere Kunden: Auch in der Insolvenz können Sie weiterhin Westfalia-Reisemobile in der gewohnt hohen Qualität erwerben. Sie müssen zudem bei Fahrzeugen, die nach Insolvenzanmeldung bestellt wurden, keinerlei Abstriche bei Garantie und Gewährleistung machen.

Unser aller Ziel ist es, Westfalia nicht nur zu erhalten, sondern auch zu stärken und für die Zukunft zu rüsten. Wir sind zuversichtlich, dass Westfalia den Reisemobil-Markt auch in den kommenden Jahren und Jahrzehnten entscheidend mitgestalten wird. Und wir werden alles dafür tun, um heute die richtigen Weichen für diese Zukunft zu stellen. Dafür bitten wir Sie um Ihre Unterstützung.

 
 

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Erwin Hymer starb mit 82 Jahren. Gesundheitlich angeschlagen stellte er die Weichen vor geraumer Zeit für sein Familienunternehmen neu. Das noch börsenorientierte Unternehmen sollte wieder zu dem werden was es einmal war - ein Familienunternehmen. Erwin Hymer prägte wie kein anderer die Caravaning-Branche schon in den 50er Jahren. Schon zu Beginn folgte ein steiler Aufstieg, der mit wenig Unterbrechungen der Zielstrebigkeit und dem Innovationsgeist von Erwin Hymer zu verdanken war. In der jüngeren Vergangeheit allerdings musste sich Erwin Hymer wieder auf seine Stärken zurückbesinnen und im oberen Management die Zügel straffen. Vor kurzem trat seine Tochter Carolin an seine Stelle.
 

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