Isny. Dethleffs lässt die Krise hinter sich! Das Geschäftsjahr
2009/10 wird das in diesem Geschäftsjahr seinen 80. Firmengeburtstag
feiernde Allgäuer Unternehmen voraussichtlich mit einem Umsatz von 265
Mio. Euro abschließen und damit einen deutlichen Umsatzsprung
vollziehen. Auftragszuwächse um über 50 Prozent, eine Senkung des
Betriebsaufwands um über 10 Prozent und eine gleichbleibende
Personalkostenquote führen laut Dethleffs Geschäfts¬führer Thomas Fritz
zu einem „deutlich verbesserten Ergebnis“.
Aber auch sonst sieht sich Fritz durch die Krise gestärkt: „In den allermeisten europäischen Ländern konnten wir Marktanteile hinzu gewinnen und das sowohl bei Reisemobilen, als auch bei Caravans!“ Einen deutlichen Wettbewerbsvorteil erkennt Fritz in der Finanzsituation von Dethleffs: „Das positive Ergebnis im letzten Jahr und die hervorragenden Kennzahlen bescheren uns ein gutes Banken-Rating und ermöglichen uns damit eine Refinanzierung des Unternehmens zu günstigen Konditionen. Das gibt Spielraum für strategische Weiterentwicklungen!“ So wird Dethleffs auch im kommenden Geschäftsjahr wieder kräftig in das Werk investieren: Eine Optimierung und Erweiterung des Warenwirtschaftssystems sowie die Ausrichtung des gesamten Unternehmens auf kleine Losgrößen stehen ganz oben auf dem Maßnahmenplan. Es sollen Anlagen für die Bearbeitung neuer Materialien, wie beispielsweise Glasfaser verstärkter Kunststoff (GFK), sowie neue Maschinen für die flexiblere und schnellere Möbelteilefertigung angeschafft werden. Insgesamt liegt das Investitionsvolumen bei knapp sechs Millionen Euro.
Geschäftsjahr
2008/09
Ist
2009/10
voraus. Ist (Stand
20.08.10)
2010/11
Plan
Veränd. ggü.
VJ
Umsatz (in Mio. €)
222,4
265
275
+
3,8 %
Produktion Caravans
2.866
3.326
3.905
+
17,4 %
Produktion
Motorcaravans
4.979
5.835
5.950
+
2,0 %
Mitarbeiter
700
689
696
+
1,0 %
Investitionsvolumen
(in Mio. €)
4,5
3
5,8
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Kaum legten sich die Rauchwolken über HYMER Frankreich etwas,
schickte sich der nächste in der Caravaning-Branche an "sich in der
Insolvenz neu
zu organisieren". Auf gut Deutsch, man ist pleite und will sich
sanieren, allerdings auf wessen Kosten bleibt dabei noch offen. Man
ruft nach neuem Geld, sucht den Investor seines Glücks (zum wievielten
Mal schon?) und klopft sich dabei auf die Schulter, stellt
fest, dass man doch eigentlich gut war. So zuletzt geschehen bei
Westfalia. Der Grund, der in der Regel immer angeführt wird, ist u.a.
immer
die dramatisch sich verschlechternde Marktsituation. Und gilt das für
alle?
[
weiter …]