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Dethleffs erwartet erfolgreiches Geburtstags- jahr 2011
Edition by Dethelffs Pressemitteilung / ta   

Isny. Das Geschäftsjahr 2010 beschert Dethleffs, einem der beliebtesten Caravaning-Hersteller, ein Umsatzplus von 22,5 Prozent. Das Verkaufsergebnis auf dem Caravan Salon konnte überproportional gesteigert werden. Das  Unternehmen plant weitere Investitionen in Höhe von 5,8 Millionen Euro zur Produktionsoptimierung.
Im Jahr 2011 feiert Dethleffs – das traditionsreichste Unternehmen der Freizeitfahrzeugbranche – sein 80-jähriges Bestehen. Die Verantwortlichen sind zuversichtlich, dass das Geburtstagsjahr auch wirtschaftlich ein voller Erfolg wird. Eine Einschätzung, die von aktuellen Unternehmenskennzahlen gestützt wird: So konnte Dethleffs das am 31. August abgelaufene Geschäftsjahr 2010 mit einem Umsatz von 272 Millionen abschließen. Das macht eine Steigerung zum Vorjahr von satten 22,5 Prozent. Auftragszuwächse um über 50 Prozent, eine Senkung des Betriebsaufwands um über 6 Prozent und eine gleichbleibende Personalkostenquote führten laut Dethleffs Geschäfts­führer Thomas Fritz gleichzeitig zu einem „überproportional verbesserten Ergebnis“.
Auch der Caravan Salon in Düsseldorf, die wichtigste Branchenmesse, bescherte den Allgäuern nur Erfreuliches: Im Vergleich zum Vorjahr, in dem bereits nach eigenen Angaben ein gutes Verkaufsergebnis erzielt wurde, konnte der Isnyer Hersteller von Freizeitfahrzeugen in diesem Jahr nochmals richtig zulegen. „Bei den Reisemobilen haben wir unsere Verkaufszahlen um ein Drittel steigern können, bei den Caravans sogar um über 50 Prozent“, freut sich Dethleffs Geschäftsführer Thomas Fritz. „Dass wir die Talsohle der Krise durchschritten haben, spürten wir schon seit Anfang des Jahres. Allerdings haben wir mit einem solchen Erfolg auf der Messe nicht gerechnet.“ Einen Erklärungsansatz findet Fritz in den vielen Neuheiten und Optimierungen, die Dethleffs zum Modelljahr 2011 einführte und die von den Kunden sehr positiv aufgenommen wurden.
Thomas Fritz sieht sich durch die Krise gestärkt: „In den allermeisten europäischen Ländern konnten wir Marktanteile hinzu gewinnen und das sowohl bei Reisemobilen, als auch bei Caravans!“ Einen deutlichen Wettbewerbsvorteil erkennt er in der Finanzsituation von Dethleffs: „Das positive Ergebnis im letzten Jahr und die hervorragenden Kennzahlen bescheren uns ein gutes Banken-Rating und ermöglichen uns damit eine Refinanzierung des Unternehmens zu günstigen Konditionen. Das gibt Spielraum für strategische Weiterentwicklungen!“ So wird Dethleffs auch im kommenden Geschäftsjahr wieder kräftig in das Werk investieren: Eine Optimierung und Erweiterung des Warenwirtschaftssystems sowie die Ausrichtung des gesamten Unternehmens auf kleine Losgrößen stehen ganz oben auf dem Maßnahmenplan. Es sollen Anlagen für die Bearbeitung neuer Materialien sowie neue Maschinen für die flexiblere und schnellere Möbelteilefertigung angeschafft werden. Insgesamt liegt das Investitionsvolumen bei knapp sechs Millionen Euro.

Die Dethleffs Gruppe* in Zahlen:

* Zur Dethleffs Gruppe zählen die Dethleffs GmbH & Co. KG, die Sunlight GmbH und die McRent Holding

Geschäftsjahr

2008/09

Ist

2009/10

Ist

2010/11

Plan

Veränd.
ggü. VJ

Umsatz (in Mio. €)

222,4

272

275

+ 1,1 %

Produktion Caravans

2.866

3.268

3.905

+ 19,5 %

Produktion Motorcaravans

4.979

5.874

5.950

+ 1,3 %

Mitarbeiter (ohne Azubis, Studenten)

700

666

696

+ 4,5 %

Investitionsvolumen
(in Mio. €)

4,5

3

5,8


 

 

 



 
 

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Unser Kommentar

Ein steiniger Weg - Setzen 6
Kaum legten sich die Rauchwolken über HYMER Frankreich etwas, schickte sich der nächste in der Caravaning-Branche an "sich in der Insolvenz neu zu organisieren". Auf gut Deutsch, man ist pleite und will sich sanieren, allerdings auf wessen Kosten bleibt dabei noch offen. Man ruft nach neuem Geld, sucht den Investor seines Glücks (zum wievielten Mal schon?) und klopft sich dabei auf die Schulter, stellt fest, dass man doch eigentlich gut war. So zuletzt geschehen bei Westfalia. Der Grund, der in der Regel immer angeführt wird, ist u.a. immer die dramatisch sich verschlechternde Marktsituation. Und gilt das für alle?
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