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Westfalia produziert auf Hochtouren |
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Edition by (proc) | Kist | 02.03.2010
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Rheda-Wiedenbrück. Auftragslage stabilisiert sich auf gutem
Niveau / Einigung mit Betriebsrat auf bis zu 56-Stunden-Woche /
„Vertrauen der Kunden ist ungebrochen“, so eine gleichlautende
Meldung von Westfalia.
Die Produktion beim Reisemobil-Hersteller Westfalia ist gut
ausgelastet. Ungeachtet der Insolvenzanmeldung im vergangenen Monat
vermeldet das Unternehmen erfreuliche Auftragseingänge. Um die
bestehenden Aufträge abzuarbeiten, wurde sogar die Arbeitszeit in der
Produktion aufgestockt. „Die Zahlen zeigen deutlich, dass die Kunden auch in der Insolvenz voll hinter Westfalia stehen“, betonte der vorläufige Insolvenzverwalter Rainer Eckert von der Kanzlei Eckert Rechtsanwälte. „Sowohl das Vertrauen in das Unternehmen Westfalia als auch das Interesse an den Produkten ist ungebrochen.“ Eckert lobte darüber hinaus das Engagement der Belegschaft. Diese hat einer Aufstockung der Wochenarbeitszeit auf bis zu 56 Stunden zugestimmt, um die starke Nachfrage schnell und flexibel aufzufangen. Aktuell beschäftigt der Hersteller von Westfalia-Reisemobilen, die CVC-Camping Van Conversion, 170 Mitarbeiter. Entlassungen seien, so der vorläufige Insolvenzverwalter, vorerst nicht geplant.
Westfalia hatte im Januar 2010 aufgrund der dramatischen Marktsituation Insolvenz anmelden müssen. Zeitweise war der Auftragseingang im Jahr 2009 um 70 % eingebrochen. Die neuen Entwicklungen deuten an, dass der Negativtrend, der bereits zum Jahresende nachgelassen hatte, sich nun umkehren könnte. „Die Reisemobil-Branche hat die Talsohle durchschritten“, so Eckert. „Für die Zeit ab dem Frühling hoffen wir auf einen weiteren Auftragsschub.“
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