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Österreich führt "Blaulichtsteuer" ein |
Die österreichische Polizei hat jetzt eine "Blaulichtsteuer" für unnötige Einsätze eingeführt. Wer bei einem Verkehrsunfall die Polizei aufgrund von kleinen Blechschäden ruft, muss nach Angaben des ADAC ab sofort eine Unfallmeldegebühr in Höhe von 36 Euro bezahlen.
Kostenfrei sind Einsätze bei Unfällen mit Personenschäden, bei Wildunfällen und Unfallflucht. Auch wenn die Identität eines Unfallbeteiligten nicht festgestellt werden kann, weil beispielsweise die Papiere fehlen oder sich der Unfallgegner weigert, diese zu zeigen, darf die Polizei gerufen werden. Alarmiert ein Zeuge die Ordnungshüter, bleibt der Einsatz ebenfalls gebührenfrei.
Eine Meldepflicht besteht hingegen bei Unfällen mit Personenschaden, selbst bei Prellungen und Kratzern. Wer dieser Pflicht nicht nachgeht, riskiert ein Bußgeld in Höhe von bis zu 2 180 Euro.
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