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Mobiler Urlaub: Fahrzeug vor Reise checken
Vor Antritt der Urlaubsreise gehört das Auto oder Reisemobil noch einmal gründlich überprüft. Bösen Überraschungen wird damit vorgebeugt, mögliche Mängel können aufgespürt und beseitigt werden.

Beim Check in der Werkstatt kontrolliert der Fachmann die Bremsanlage und die Bremsflüssigkeit ebenso wie die komplette elektrische Anlage. Ein zusätzlicher Stoßdämpfertest wirkt sich zudem positiv auf die Sicherheit und den Fahrkomfort aus. Defekte Stoßdämpfer sind oft für schlechte Bodenhaftung der Reifen verantwortlich. Dadurch entstehen längere Bremswege. Darüber hinaus werden die Kurvenstabilität beeinträchtigt und der Reifenverschleiß erhöht, vor allem, wenn das Fahrzeug voll beladen ist.

Den Reifendruck kann der Fahrer vor dem Urlaub selbst überprüfen. Wegen des schweren Reisegepäcks ist das Luftvolumen auf den empfohlenen "Voll-Lastdruck" zu erhöhen. Die notwendigen Angaben finden sich in der Betriebsanleitung, der Tür-Innenseite oder oft auch im Tankdeckel. Auf Reifenschäden ist genauso zu achten wie auf die gesetzlich festgelegte Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern, die im Übrigen auch für das Reserverad gilt. Auch ist hier zu berücksichtigen, dass bei einer langen Urlaubsfahrt bei hohen Außentemperaturen mit einem starken Reifenabrieb zu rechnen ist. Auf Nummer sicher geht man mit mindestens drei Millimetern Restprofil. Auffälliger Reifenabrieb oder andere Schäden können nicht nur gefährlich, sondern auch teuer werden: In Deutschland werden 50 Euro Strafe und drei Punkte im Flensburger Zentralregister fällig.

Neben den Reifen ist auch der Ölstand zu kontrollieren - gegebenenfalls muss der Schmierstoff nachgefüllt werden. Gereinigte Scheiben und Scheinwerfergläser sorgen für klare Sicht und mehr Sicherheit. Wohnwagenbesitzern ist für ihr mobiles Heim nach längerer Standzeit ein Check bei einer Kfz-Prüfstelle anzuraten. Untersucht werden das Fahrwerk, die Bereifung, die Bremsanlage und die Beleuchtungseinrichtungen.

Bei älteren Wohnwagen, die schon acht bis zehn Jahre ihren Dienst leisten, werden häufig Mängel an der Gasanlage festgestellt. Die Brenner werden krumm und die Leitungen werden mit der Zeit undicht. Die Gasflaschen sind laut Gerätesicherheitsgesetz in rüttelsicheren Halterungen zu montieren. Sie müssen zudem eine Prüfnummer tragen und immer so befestigt sein, dass sie weder rollen noch rutschen können. Wichtig für die Sicherheit unterwegs ist auch, dass die Deichsel-Öse nicht zu viel Spiel hat. Ansonsten kann es passieren, dass der Anhänger plötzlich eigene Wege geht. Beim Beladen des Caravans muss immer genügend Gewicht auf der Deichsel lasten.

 
 

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Unser Kommentar

Ein steiniger Weg - Setzen 6
Kaum legten sich die Rauchwolken über HYMER Frankreich etwas, schickte sich der nächste in der Caravaning-Branche an "sich in der Insolvenz neu zu organisieren". Auf gut Deutsch, man ist pleite und will sich sanieren, allerdings auf wessen Kosten bleibt dabei noch offen. Man ruft nach neuem Geld, sucht den Investor seines Glücks (zum wievielten Mal schon?) und klopft sich dabei auf die Schulter, stellt fest, dass man doch eigentlich gut war. So zuletzt geschehen bei Westfalia. Der Grund, der in der Regel immer angeführt wird, ist u.a. immer die dramatisch sich verschlechternde Marktsituation. Und gilt das für alle?
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