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Neuer Bußgeldkatalog will Rasern an den Kragen
Ab 1. Februar gilt der neue Bußgeldkatalog zur Bestrafung von Verkehrssünden auf deutschen Straßen. Dabei soll es vor allem Rasern und Dränglern ans Portemonnaie gehen, ebenso wie Fahrern, die sich unter Alkohol- oder Drogeneinfluss hinters Steuer setzen. Nach Ansicht des DVR werden die höheren Bußgelder ihre Wirkung zeigen, wie Beispiele aus anderen europäischen Staaten bereits bewiesen haben.

Teurer wird es ab sofort, sobald man innerorts 21 km/h zu schnell unterwegs ist. Statt 50 Euro müssen 80 Euro bezahlt werden, außerdem gibt es einen Punkt in Flensburg. Ab 31 km/h zu viel auf dem Tacho innerhalb des Ortes werden 160 Euro und drei Punkte fällig, ab 61 km/h sind es 480 Euro und vier Punkte. Zudem droht innerorts mit 31 km/h über dem Limit der Führerscheinentzug für einen Monat. Außerhalb geschlossener Ortschaften liegen die Strafen zwischen 10 Euro und 600 Euro, ab 41 km/h zu viel auf dem Tacho droht der Führerscheinentzug für einen Monat, Punkte gibt es bereits ab einem Zuviel von 21 km/h.

Die Bußgelder für zu dichtes Auffahren erhöhen sich im Februar von 40 Euro bis 250 Euro auf 75 Euro bis 400 Euro. Wer bei gefährlichen Überholmanövern erwischt wird, hat künftig das Doppelte zu bezahlen, nämlich 250 Euro.

Bei Rot über die Ampel fahren kostet nun zwischen 90 Euro und 360 Euro, wobei je nach Tatbestand drei bis vier Punkte und ein einmonatiges Fahrverbot drohen. Unerlaubt den Seitenstreifen benutzen, hat ein Bußgeld von 75 Euro zur Folge. Für das Fahren unter Alkoholeinfluss können bis zu 500 Euro fällig werden, Wiederholungstäter müssen bis zu 1 500 Euro bezahlen. Außerdem gibt es ab 1,1 Promille sieben Punkte sowie Fahrverbot. Teilnehmer von illegalen Autorennen können für ihre Verkehrssünde mit 200 Euro bestraft werden, der Veranstalter hat 500 Euro zu bezahlen, so die wichtigsten Neuerungen.

 
 

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Unser Kommentar

Ein steiniger Weg - Setzen 6
Kaum legten sich die Rauchwolken über HYMER Frankreich etwas, schickte sich der nächste in der Caravaning-Branche an "sich in der Insolvenz neu zu organisieren". Auf gut Deutsch, man ist pleite und will sich sanieren, allerdings auf wessen Kosten bleibt dabei noch offen. Man ruft nach neuem Geld, sucht den Investor seines Glücks (zum wievielten Mal schon?) und klopft sich dabei auf die Schulter, stellt fest, dass man doch eigentlich gut war. So zuletzt geschehen bei Westfalia. Der Grund, der in der Regel immer angeführt wird, ist u.a. immer die dramatisch sich verschlechternde Marktsituation. Und gilt das für alle?
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