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Trotz Tunnelangst sicher in den Ski-Urlaub
Foto: ADAC/mid
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Für zahlreiche Ski- und Snowboardfans steht vor dem Schneevergnügen meist eine lange Autofahrt zum Zielort. Da die Alpenpässe wegen Schnee und Eis im Winter gesperrt sind, führt die Fahrt zwangsläufig durch Tunnel. Das behagt einigen Reisenden nicht, für manche Menschen wird gerade dieser Streckenabschnitt zur Zitterpartie.

Dabei sind die Angstzustände unterschiedlich ausgeprägt. Sie reichen von Beklemmungsgefühlen bis zu Panikattacken. Doch Autofahrer können ihrer Angst entgegenwirken: Zum Beispiel indem mit einem Spaziergang vor der Fahrt durch den Tunnel Stress und Aggressionen abgebaut werden. Zudem sollte nicht unter Zeitdruck gefahren werden. Eine entspannte Sitzposition hinter dem Lenkrad trägt zur ruhigen Fahrt bei. Zu dichtes Sitzen vor dem Steuer verstärkt den Druck. Um sich die Angst zu nehmen, sollte man laut TÜV Rheinland daran denken, dass die Fahrt durch den Berg nur einen kleinen Teil der Reise ausmacht. Wer zu viel Angst vor dunklen Röhren hat, sollte vor tunnelreichen Streckenabschnitten nach Möglichkeit einen anderen ans Steuer lassen. Für Autofahrer, die allein unterwegs sind, gilt: Während einer Panikattacke möglichst nicht anhalten, sondern erst hinter dem Tunnel einen Parkplatz aufsuchen, das Fahrzeug verlassen und tief durchatmen bis die Attacke nachlässt. Menschen mit ausgeprägter Tunnelangst können diese - ähnlich wie Flugangst - mit einer gezielten Therapie wegtrainieren. Entsprechende Therapeuten können beim Berufsverband deutscher Psychologen (www.bdp-verband.org) erfragt werden. Da auch den Tunnelbetreibern das Problem mittlerweile bewusst ist, haben einige bereits Sanierungsmaßnahmen unternommen, die der Angst entgegenwirken. Oft stört die Autofahrer die Dunkelheit im Tunnel, die bei empfindlichen Menschen zu klaustrophobischen Ängsten führen kann. Viel Licht und eine abwechslungsreiche Farbgestaltung steigern das Wohlbefinden. Auch eine gut sichtbare Beschilderung der SOS-Nischen und Fluchtwege erhöhen das Sicherheitsempfinden der Autofahrer. Farbige Streckenschilder nehmen dem Fahrer das Gefühl der Unendlichkeit des Tunnels.

Nach hellen, gut ausgeleuchteten Tunneln fällt auch der Wechsel ins Freie kaum durch optische Gegensätze auf. Wer hingegen bei Tag aus einer schwach beleuchteten Röhre herausfährt, muss mit einer leichten Blendung rechnen. Schneebedeckte Gebiete wirken durch Sonneneinstrahlung sehr hell, was nach einer nachtähnlichen Fahrt im Tunnel umso mehr ins Gewicht fällt.

 
 

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Unser Kommentar

Ein steiniger Weg - Setzen 6
Kaum legten sich die Rauchwolken über HYMER Frankreich etwas, schickte sich der nächste in der Caravaning-Branche an "sich in der Insolvenz neu zu organisieren". Auf gut Deutsch, man ist pleite und will sich sanieren, allerdings auf wessen Kosten bleibt dabei noch offen. Man ruft nach neuem Geld, sucht den Investor seines Glücks (zum wievielten Mal schon?) und klopft sich dabei auf die Schulter, stellt fest, dass man doch eigentlich gut war. So zuletzt geschehen bei Westfalia. Der Grund, der in der Regel immer angeführt wird, ist u.a. immer die dramatisch sich verschlechternde Marktsituation. Und gilt das für alle?
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