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Ratgeber: Mit dem Autozug in den Sommer-Urlaub
Deutsche Bahn
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Ein paar Tage Erholung bei Sonne, Strand und Meer sind für viele Menschen die Idealvorstellung von Ferien. Wer allerdings noch nichts geplant hat, sollte sich nun spurten - und Alternativen zur klassischen Urlaubsreise mit dem Auto in Betracht ziehen. Mit dem Autozug beispielsweise lässt sich Zeit und Treibstoff sparen, im Zugabteil kann man zudem schlafen oder sich bewegen, dennoch bleibt man mit dem mitgenommenen Fahrzeug am Urlaubsort mobil.

Mit dem Autozug auf Reisen gehen können grundsätzlich alle für den Straßenverkehr zugelassenen Pkw und Motorräder. Allerdings darf das mitzunehmende Fahrzeug maximal neun Sitze haben und muss eine Bodenfreiheit von mindestens zehn Zentimetern besitzen. Zudem darf es 5,30 Meter in der Länge, 2,05 Meter in der Breite und 1,58 Meter in der Höhe nicht übersteigen. Die Abmessungen gelten auch dann, wenn zusätzlich gut gesicherte Dachboxen oder Fahrradträger am Fahrzeug befestigt sind. Für einzelne Pkw sind allerdings weitere Sondervorschriften zu berücksichtigen, eine frühzeitige Information empfiehlt sich daher. Anhänger sind transportabel, wenn sie mit Kupplung nicht länger als fünf Meter sind. Caravans können dagegen gar nicht mitgenommen werden.

Die Qual der Wahl hat der Zugfahrende bei den Zielorten: In Süddeutschland und Südeuropa finden sich viele Städte wie beispielsweise München, das französische Avignon oder Verona in Italien, die zum Verweilen oder Weiterfahren per Auto einladen. Neuer Zielpunkt ist in diesem Jahr zudem das italienische Triest. Von dort sind es nur gute 160 Kilometer in die Lagunenstadt Venedig, die Fahrt über die Grenze nach Slowenien ist nur ein Katzensprung. Auch Kroatien-Urlauber profitieren von einer kürzeren Anreise. Gen Norden endet dagegen die Fahrt spätestens in Hamburg, von dort müssen dann die Meeresküsten von Nord- und Ostsee oder die skandinavischen Staaten mit dem Auto oder per Fährverbindung angefahren werden.

Die Preise richten sich nach Teilnehmer, Autogröße und Reiseziel. Sie sind zudem abhängig vom Abfahrtsdatum. Derzeit lassen sich zum Beispiel Schnäppchen machen: Wer bis Ende Februar bucht und bis zum 30. April verreist, bekommt eine sogenannte "Abfahrprämie" in Höhe von 25 Euro. Dadurch können innerdeutsche Ziele bereits für 74 Euro angesteuert, internationale Verbindungen für 124 Euro gebucht werden. Mit Beginn der Sommersaison liegen die Preise jedoch deutlich höher: Pro Fahrzeug werden zwischen 50 Euro und 250 Euro in der günstigsten, zwischen 100 Euro und 600 Euro in der höchsten Preisklasse fällig. Zusätzlich kommt noch ein Passagierticket hinzu, dessen Preis je nach Komfort des Zugabteils variiert. Mit dem Preisfinder auf der Internet-Seite www.autozug.de lassen sich die jeweiligen Preise ermitteln, für eine vierköpfige Familie samt Auto werden beispielsweise für die Strecke von Düsseldorf nach Triest und zurück in den letzten beiden Juli-Wochen 1 198 Euro als Angebotsbetrag angegeben. Zwar gibt es für Kurzentschlossene oftmals Last-Minute-Rabatt, allerdings ist ein Platz im Zug dann zumindest fraglich. Für bestimmte Reiseziele und -termine gibt es bereits jetzt lange Wartelisten. Benjamin Palm/mid

 
 

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Ein steiniger Weg - Setzen 6
Kaum legten sich die Rauchwolken über HYMER Frankreich etwas, schickte sich der nächste in der Caravaning-Branche an "sich in der Insolvenz neu zu organisieren". Auf gut Deutsch, man ist pleite und will sich sanieren, allerdings auf wessen Kosten bleibt dabei noch offen. Man ruft nach neuem Geld, sucht den Investor seines Glücks (zum wievielten Mal schon?) und klopft sich dabei auf die Schulter, stellt fest, dass man doch eigentlich gut war. So zuletzt geschehen bei Westfalia. Der Grund, der in der Regel immer angeführt wird, ist u.a. immer die dramatisch sich verschlechternde Marktsituation. Und gilt das für alle?
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