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Ratgeber: Leichter radeln mit Carbon- oder Alu-Bikes
Fahrradrahmen aus Carbon sind bei den Profis bereits Standard. Denn das leichte Material spart Kraft: Ein Kilogramm weniger, so die Faustregel, bringt am Berg ein Prozent Kraftersparnis. Mittlerweile haben sich die Kohlefaserrahmen auch im Bereich der Mittelklasse-Rennräder etabliert, also bei Modellen der Preisklasse um 1 600 Euro. Auch bei Mountainbikes und hochwertigen Trekkingrädern werden immer mehr Rahmen aus dem kostspieligen, aber sehr leichten Werkstoff angeboten.

Rund 600 Euro beträgt der Aufpreis für ein Mountainbike mit empfindlichem Carbon-Rahmen gegenüber einem Fahrrad mit Alu-Rahmen. Die Gewichtseinsparung fällt mit 350 Gramm aber eher bescheiden aus. Besitzer müssen ihre Räder zudem besonders schonend behandeln, denn bereits Stöße eines Bügelschlosses oder ein Kippen auf einen Laternenpfahl reichen aus, um die Faserstruktur und damit die Steifigkeit des Rahmens empfindlich zu beeinträchtigen. Vor allem bei stark beanspruchten Mountain-Bikes statten viele Hersteller die Rahmen daher mit anderen Kunststoffen zur Unterstützung aus.

Kohlefaser als Material für Fahrräder lohnt sich also vor allem für sportlich orientierte Fahrer. Reine Freizeit-Radler, die nach Wegen der Gewichtseinsparung suchen, sollten am besten bei sich selbst beginnen. Jedes Kilo weniger im Sattel steigert die Gesundheit, macht jede Bergfahrt leichter und kostet zudem nichts. Alexander Robinson/mid

 
 

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