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Ratgeber: Landmaschinen richtig über den Winter bringen |
Traktoren und Mähdrescher müssen von den Landwirten nun auf den Winter vorbereitet werden. Damit die Fahrzeuge im nächsten Frühjahr wieder ohne Probleme einsetzbar sind, sollten ein paar Punkte beachtet werden. So sind die Motoren und die Elektronik für die kalten Tage zu rüsten. Dazu gehört das Auffüllen von Frostschutz in die Scheibenwischanlagen und in die Kühlkreise der Motoren. Die Klimaanlage sollte im Winter gelegentlich eingeschaltet werden, damit die Dichtungen geschmiert und nicht brüchig oder undicht werden.
Aufgrund der längeren Standzeit in der Scheune kann es zu sogenannten Standplatten an den Reifen kommen. Um dies zu vermeiden, raten Farmreifenexperten von Goodyear und Fulda dazu, das Fahrzeug an allen Achsen aufzubocken. Ist dies nicht möglich, ist der Luftdruck der Reifen zu erhöhen, bei Erntemaschinen auf 2,5 bis 3,0 bar, bei Schleppern auf 1,6 bis 2,0 bar. Die Reifen dürfen während der Standzeit auf keinen Fall mit Ölen, Fetten und Säuren in Berührung kommen, da dies die Pneus schädigen kann. Zudem sind angehängte Geräte mit Stützlast von den Maschinen abzukoppeln, Erntevorsätze sollten auf den Boden abgesenkt werden. Die dunkle Jahreszeit kann zudem gut dafür genutzt werden, die Reifen auf Beschädigungen zu überprüfen und sie gegebenenfalls reparieren oder austauschen zu lassen. Der Winter bietet sich besonders an, weil die Maschinen dann nicht eingesetzt werden müssen und Werkstätten außerhalb der Saison mehr Kapazität für solche Arbeiten besitzen als zur Ernte- oder Saatzeit.
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