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Ratgeber: Falsch getankt - was nun?
Ford/mid
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Das Tanken des falschen Kraftstoffs beim Pkw kann teuer werden. Schäden durch die Fehlbefüllung sind von keiner Versicherung gedeckt, da es sich um einen nicht versicherten Betriebsschaden handelt. Besonders bei selten oder noch nie gefahrenen Leihwagen hat der Griff zur Zapfsäule daher mit Bedacht zu erfolgen. Auch die wachsende Zahl von Spritsorten (Superdiesel) kann für Verwechslungsgefahr beim Autofahrer sorgen.

Rund 5 000 Mal im Jahr rückt allein der ADAC wegen falschen Tankfüllungen aus. Einige Hersteller bieten daher in ihren Modellen einen Sicherheits-Einfüllstutzen an. Serienmäßig an Bord ist er etwa beim neuen Ford Fiesta; nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip nimmt das so genannte "Easy-Fuel-System" nur die jeweils richtige Zapfpistole auf. Auch die dünne Benzin-Pistole passt so nicht in den großen Diesel-Einfüllstutzen. Auch die Modelle Ford Focus und Mondeo sowie Fahrzeuge von Land Rover verfügen über den Tankschutz.

Die gängigste Art der Fehlbetankung ist das Einfüllen von Benzin in ein Dieselfahrzeug. Ältere Motoren ohne Direkteinspritzung vertragen eine kleine Menge des Kraftstoffs problemlos; früher wurden Dieselautos im Winter sogar absichtlich mit etwas Benzin betankt, um die Fließeigenschaften des Kraftstoffs zu verbessern. Moderne Dieselmotoren reagieren allerdings allergisch auf Benzin. Wurde der Motor nach der Fehlbetankung noch nicht gestartet, reicht üblicherweise das Abpumpen des Benzins. Ist der falsche Kraftstoff allerdings schon im Leitungssystem, kann die teure Reinigung der gesamten Einspritzung nötig werden.

Weniger schwerwiegend, aber deutlich schwieriger ist das Fehlbetanken eines Benziners mit Diesel. Denn der Selbstzünder-Zapfhahn ist deutlich dicker als der für Benzin und passt daher nicht vollständig in den Einfüllstutzen. Bei einigen Pkw-Modellen bekommt man mit etwas Fummelei aber trotzdem den falschen Sprit bis in den Tank. Je nach Motor und Menge kann man entweder vorsichtig weiter fahren und immer wieder richtigen Sprit nachtanken oder man muss den Tank leer pumpen lassen. Hinweise dazu finden sich in der Betriebsanleitung oder sind beim Hersteller zu erfragen.

Problemlos ist in den meisten Fällen das Tanken von Super mit 95 Oktan anstelle von Super Plus mit 98 Oktan. Moderne Motoren verfügen über Klopfsensoren, so dass sie sich auf unterschiedliche Kraftstoffqualitäten einstellen können. Auch das Tanken von Normalbenzin ist für diese Fahrzeuge risikolos. Wer sich nicht sicher ist, schaut in die Betriebsanleitung, ob sein Auto über einen Klopfsensor verfügt.

 
 

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Kaum legten sich die Rauchwolken über HYMER Frankreich etwas, schickte sich der nächste in der Caravaning-Branche an "sich in der Insolvenz neu zu organisieren". Auf gut Deutsch, man ist pleite und will sich sanieren, allerdings auf wessen Kosten bleibt dabei noch offen. Man ruft nach neuem Geld, sucht den Investor seines Glücks (zum wievielten Mal schon?) und klopft sich dabei auf die Schulter, stellt fest, dass man doch eigentlich gut war. So zuletzt geschehen bei Westfalia. Der Grund, der in der Regel immer angeführt wird, ist u.a. immer die dramatisch sich verschlechternde Marktsituation. Und gilt das für alle?
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