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Ratgeber: An Karneval bleibt das Auto stehen
DVR/mid
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Begeisterte Karnevals-Jecken sollte in der fünften Jahreszeit besser zu Fuß gehen. Denn an Fasching nehmen Umzüge und feiernde Fußgänger die Straße für sich ein. Hinzu kommt die Gefährdung durch Alkohol, da Betrunkene im Auto für Unsicherheit sorgen, egal ob am Steuer oder im Fond.

Die Polizei kontrolliert in der närrischen Zeit verstärkt. Neben Bußgeldern und Punkten in Flensburg droht ab 0,5 Promille Blutalkoholgehalt auch der Führerscheinverlust. Bei einem Unfall kann die Kfz-Haftpflichtversicherung zudem bis zu 5 000 Euro Regress fordern. Als Beifahrer eines betrunkenen Unfallverursachers kann man nicht nur selbst den Führerschein verlieren, sondern man verringert im Fall einer Verletzung auch seinen Anspruch auf Schmerzensgeld.

Nach dem Konsum von Drogen sollten die Jecken ebenfalls auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen. Durch Drogenschnelltests kann die Polizei heutzutage vor Ort den Missbrauch sofort feststellen. Doch nicht allein die Strafe darf vom berauschten Autofahren abhalten, sondern auch das Verantwortungsbewusstsein sich selbst und den anderen Verkehrsteilnehmern gegenüber. Denn Trunkenheit und Drogen am Steuer können Menschenleben kosten.

Maskiertes Autofahren ist ebenfalls nicht erlaubt und kann zu einem Bußgeld führen. Komplette Gesichtsmasken, bunte Kontaktlinsen oder Augenklappen schränken die Sicht ein und gefährden das sichere Fortkommen. Ausladende Kostüme sollten vor Fahrtantritt ausgezogen werden, da sie die Bewegungsfreiheit einschränken.

Doch statt das Auto an Karneval in der Garage zu verbarrikadieren, kann die Pkw-freie Zeit auch dazu genutzt werden, Servicetermine wahrzunehmen. So ruft beispielsweise ZF Services seine Partnerbetriebe dazu auf, Kundschaft mit farbenfroher Dekoration und Tipps gegen Kater in der jecken Zeit anzulocken. Und statt Führerscheinentzug, gibt es nach der fröhlichen Zeit ein frisch durchgechecktes Auto.

 
 

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Erwin Hymer starb mit 82 Jahren. Gesundheitlich angeschlagen stellte er die Weichen vor geraumer Zeit für sein Familienunternehmen neu. Das noch börsenorientierte Unternehmen sollte wieder zu dem werden was es einmal war - ein Familienunternehmen. Erwin Hymer prägte wie kein anderer die Caravaning-Branche schon in den 50er Jahren. Schon zu Beginn folgte ein steiler Aufstieg, der mit wenig Unterbrechungen der Zielstrebigkeit und dem Innovationsgeist von Erwin Hymer zu verdanken war. In der jüngeren Vergangeheit allerdings musste sich Erwin Hymer wieder auf seine Stärken zurückbesinnen und im oberen Management die Zügel straffen. Vor kurzem trat seine Tochter Carolin an seine Stelle.
 

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