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Fahrradsaison 2009: Drahtesel fit machen
Daimler
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Mit Beginn der wärmeren Tagen wird auch wieder beherzt in die Pedale getreten. Vor dem Start in die Fahrradsaison ist aber der Drahtesel genau unter die Lupe zu nehmen und saisontauglich zu machen.

Zuerst steht eine Grundreinigung an, denn durch die lange Standzeit in Keller oder Garage hat sich gewöhnlich viel Staub und Schmutz angesammelt. Rahmen, Sattel und Lenker sind mit Wasser zu säubern, die Kette gehört geschmiert. Ein wenig Öl brauchen auch Bremszüge und Schaltung.

Anschließend geht es an eine Sicherheitsüberprüfung, vor allem Beleuchtung und Bremsen sind zu beachten. Vorder- und Rückleuchte müssen einwandfrei funktionieren. Am einfachsten kontrollieren Radler dies, indem sie das Fahrrad auf den Kopf stellen: Der Dynamo wird dabei an den Reifen gedrückt, die Pedale per Hand bewegt. Geht den Leuchten kein Licht auf, sind die Birnen auszutauschen oder aber das Kabel ist zu erneuern. Auch der Sitz der Reflektoren muss untersucht werden, insbesondere die an den Speichen sitzenden Katzenaugen verliert man leicht. Gute Bremsen sind unabdingbar. Abgefahrene Bremsklötze sind daher zu ersetzen, die Bremszüge werden nachgestellt.

Reifen mit Rissen, Beschädigungen oder Fremdkörpern sollten ausgetauscht werden, um das Pannenrisiko zu verringern. Platte Pneus oder diagonale Muster des Reifengewebes auf der Flanke sind ebenfalls Anzeichen eines nahenden Defekts, es lohnt sich also über einen Wechsel nachzudenken. Um einen Reifendefekt vorzubeugen, sind alle Pneus stets mit dem höchstmöglichen Luftdruck zu befüllen. Wie viel der jeweilige Gummi verträgt, verraten die Angaben auf der Reifenflanke.

Nach den nötigen Reparaturen müssen Radler ihre Sitzposition überprüfen. Auch falls man nicht mehr wächst und sich die Position vermeintlich nicht mehr ändert, können sich durch lockere Schrauben Lenker und Sattel verschoben haben. Sitzt man also tatsächlich noch möglichst aufrecht im Sattel? Dies ist nämlich die Voraussetzung für problemloses und gesunderhaltendes Fahren. Etwa 20 Zentimeter höher als die Satteloberkante ist deshalb der Lenkergriff anzubringen. Die optimale Rahmenhöhe errechnet sich mittels der Formel "Innenbeinlänge minus 25 Zentimeter". Die Entfernung von der Sattelspitze bis zur Lenkermitte überragt ungefähr drei Fingerbreit die Unterarmlänge. Danach ist der Drahtesel samt Radler auf ausgiebige Spritztouren vorbereitet. Die Fahrradsaison 2009 ist eröffnet.

 
 

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