Autos sind teuer: Nicht erst seit den steigenden Öl- und Kraftstoffpreisen ist ein eigenes Fahrzeug mit hohen Kosten verbunden. Neben dem einmaligen Anschaffungspreis, der auch bei den kleinsten Neuwagen schnell 10 000 Euro erfordert, sind regelmäßig Wartungs- und Reparaturkosten zu übernehmen, jährlich werden Steuern und Versicherungsprämien fällig. Wer auf ein bisschen Freiheit der permanenten Verfügbarkeit verzichtet, kann durch "Carsharing" eine Menge Geld sparen.
Unter Carsharing ist die gemeinschaftliche Nutzung eines Kraftfahrzeugs zu verstehen. Im weitesten Sinne fällt bereits eine eigene, private Fahrgemeinschaft mit Freunden oder Nachbarn darunter, bei der man den Pkw für die gemeinsame Fahrt zur Arbeit oder zum Einkaufen nutzt. Die Tankkosten werden unter den Mitfahrenden aufgeteilt, und die Umwelt bei jeder Fahrt geschont.
Ähnlich funktioniert auch das gewerbliche Carsharing. Derzeit gibt es rund 100 Anbieter in über 260 Städten. Dabei stehen an bestimmten Orten wie Tankstellen, Bahnhöfen oder Unternehmensparkplätzen Kraftfahrzeuge - meist Pkw oder leichte Nutzfahrzeuge - bereit, die kurzfristig per Telefon oder Internet für einen bestimmten Zeitraum gebucht werden können - ähnlich wie bei Mietwagen. Denn nach einer einmaligen Anmeldung und der jeweiligen Reservierung ist das Automobil jederzeit mit einer persönlichen Identifizierungskarte nutzbar, ohne weiteren zusätzlichen Papierkram.
Die Kosten richten sich nach dem Anbieter. Eine einmalige Anmeldegebühr wird immer fällig, einige Unternehmen verlangen auch einen monatlichen Mitgliedsbeitrag zur Begleichung der Steuern und Versicherungsgebühren. Beim "Drive Carsharing" macht das beispielsweise einmalig 50 Euro aus, monatlich kommen jeweils zehn Euro hinzu. Zusätzlich entstehen bei allen Anbietern Kosten für die Nutzung des Autos, abgerechnet wird nach Zeit, zurückgelegter Strecke und Fahrzeugklasse. So werden für einen Smart beispielsweise stündlich 3,25 Euro plus 13 Cent je Kilometer als Spritpauschale fällig, ein VW Sharan oder ein Audi A6 kostet 6,25 Euro pro Stunde und 14 Cent pro Kilometer.
Lohnenswert ist das Carsharing demnach vor allem für diejenigen, die nicht täglich ein Auto nutzen. Für die regelmäßige Fahrt zur Arbeit entstehen laut dem Bundesverband Carsharing zu hohe Kosten, denn die acht Stunden Herumstehen am Arbeitsplatz müssen ebenfalls bezahlt werden. Wer allerdings nur zwischendurch beispielsweise wöchentlich für den Großeinkauf oder die Ausflugsfahrt ins Grüne ein Auto benötigt, kann damit eine Menge Geld sparen. Fährt jemand dagegen nur einmalig über eine längere Strecke, ist er mit einem Mietwagen besser beraten. Benjamin Palm/mid
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Kaum legten sich die Rauchwolken über HYMER Frankreich etwas,
schickte sich der nächste in der Caravaning-Branche an "sich in der
Insolvenz neu
zu organisieren". Auf gut Deutsch, man ist pleite und will sich
sanieren, allerdings auf wessen Kosten bleibt dabei noch offen. Man
ruft nach neuem Geld, sucht den Investor seines Glücks (zum wievielten
Mal schon?) und klopft sich dabei auf die Schulter, stellt
fest, dass man doch eigentlich gut war. So zuletzt geschehen bei
Westfalia. Der Grund, der in der Regel immer angeführt wird, ist u.a.
immer
die dramatisch sich verschlechternde Marktsituation. Und gilt das für
alle?
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weiter …]