| RDS | Das Radio Data System (RDS) ermöglicht die Übermittlung von Nicht-Audio Zusatzinformation beim Radio/Rundfunk.
RDS wurde ungefähr 1983 von der European Broadcasting Union konzipiert und ist um 1987 zur Marktreife gelangt. Das Radio-Daten-System ist in der DIN EN 62106 standardisiert. Die verschiedenen Zusatzinformation zielen unter anderem darauf ab, Sender genauer zu identifizieren, zum Beispiel über ihre Sendeinhalte, ihre Namen usw.
RDS wird hauptsächlich in Autoradios verwendet, da es durch die Übertragung der "Alternative Frequencies" möglich ist, ohne Benutzereingriff automatisch die Frequenz zu wechseln und somit einem einmal eingestellten Programm zu folgen. Dies erspart das manuelle Suchen nach der neuen Frequenz, wenn das Fahrzeug auf der Fahrt den Sendebereich eines Senders verlässt.
RDS bietet aber neben den verbreitet genutzten Funktionen für Programmkennung, Verkehrsfunk und Alternativfrequenzen weitere Möglichkeiten für Zusatzinformationen/Services, die aber von den Sendern nur fragmentarisch genutzt und von vielen Geräten nur teilweise unterstützt werden. Kommentare: © Dieser Artikel basiert auf dem Artikel RDS aus der freien Enzyklopädie
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