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Es sind 5 Einträge im Glossar.
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Begriff Definition
DCAbkürzung für "direct current" = Gleichstrom.
 
DVBDigital Video Broadcasting (DVB) steht für Digitaler Videorundfunk.
DVB bezeichnet in technischer Hinsicht die standardisierten Verfahren zur Übertragung von digitalen Inhalten (Fernsehen, Radio, Mehrkanalton, Raumklang, interaktive Dienste wie MHP, EPG und Teletext und weitere Zusatzdienste) durch digitale Technik.
Durch Datenkompression (heute MPEG-2, in Zukunft evtl. auch MPEG-4 und andere Standards) können im Vergleich zur analogen Fernsehübertragung mehr Programme pro verfügbares Frequenzspektrum übertragen werden. Die Qualität ist dabei vielfältig anpassbar. Je höher die Daten komprimiert werden, desto mehr Programme können gleichzeitig auf einem Transponder übertragen werden, im Gegenzug sinkt die Qualität oder steigt der Rechenaufwand.
Ferner sind Angebote wie Abonnenten- beziehungsweise Bezahlfernsehen, Pay-per-View, Video on Demand durch Verschlüsselung des Signals für die Sender wesentlich kostengünstiger und sicherer möglich.
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DVB-SDVB-S (Digital Video Broadcasting - Satellite, zu deutsch Digitaler Video-Rundfunk per Satellit) ist die spezielle Variante zur Übertragung von DVB per Satellit. Diese Variante enthält Optimierungen für die satelliten-spezifischen Eigenschaften (z. B. fehlende Reflexionen, eher schlechtes Signal-Rausch-Verhältnis) bei der Übertragung von digitalen Daten. Genutzt wird eine QPSK-Modulation bei meist sehr hohen Symbolraten unter Einsatz eher hoher Fehlerkorrektur-Anteile.
Die Ausstrahlung von DVB per Satellit (z.B. Astra, Eutelsat) ist die meistgenutzte DVB-Variante. Hier werden dank der großen Bandbreite die meisten Fernseh- und Hörfunkprogramme sowie Zusatzdienste übertragen. Als Beispiel werden alleine über die Astra-Satelliten mehr als 200 TV-Programme übertragen.
DVB-S kann gegenüber DVB-C ohne laufende Kosten für den Zuschauer angeboten werden (von PayTV natürlich abgesehen), da der Satellitenbetrieb von den Sendeanstalten bezahlt wird. Da heute nur wenige Fernseher das DVB-S-Signal direkt empfangen können, ist in der Regel jedoch der Einsatz eines zusätzlichen Digitalreceivers notwendig.
Ein wichtiger Vorteil von DVB-S besteht darin, dass auf einem Transponder im Gegensatz zur analogen Verbreitung mehrere Programme abgestrahlt werden. Dies stellt für die Programmanbieter einen Kostenvorteil dar, da die Miete eines Satelliten-Transponders recht kostenintensiv ist. Die Anzahl der gleichzeitig über einen Transponder abgestrahlten Programmen hängt von der Symbolrate ab, die den jeweiligen Programmen zugeordnet wird.
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DVB-TDVB-T ist die Abkürzung für engl. Digital Video Broadcasting-Terrestrial und bezeichnet die terrestrische, das heißt erdgebundene, Variante von DVB, die in Europa und anderen Staaten als Standard für die Übertragung von digitalem Fernsehen und Hörfunk per Antenne verwendet (werden) wird. Das nordamerikanische Pendant heißt ATSC, das japanische ISDB. DVB-T Empfang digital via Antenne Was im März 2003 am Funkturm auf dem Alexanderplatz in Berlin begann, wurde 2004 kräftig fortgesetzt: Das digitale terrestrische Fernsehen hält in der Bundesrepublik seinen Einzug. Schon im Frühjahr 2005 wird die Umstellung der Sendeantennen weitestgehend vollzogen sein. Mit der Einführung des DVB-T-Standards sind zukünftig in den bundesdeutschen Ballungszentren und deren Umgebung digitale TV- und Radio-Programme via herkömmlicher Hausantenne zu empfangen. In Bayern beispielsweise begannen vor ge­raum­er Zeit die Vorarbeiten an der Sendeanlage auf dem Wendelstein, wie auch am Münchener Olympiaturm. Sendestart ist jetzt der 31. Mai 2005. Durch den digitalen Übertragungsweg werden dabei v.a. Bild- und Tonqualität erheblich verbessert, Tonrauschen und sogenannte ?Geisterbilder? wie beim analogen Empfang gehören der Vergangenheit an. DVB-T bietet neben mehr Programmen, Inhalten und Anwendungen im Vergleich zur analogen Abstrahlung auch die Nutzung interaktiver Multimedia-Dienste, auch in Verbindung mit Telefon oder Handy, und dies auch portabel und mobil, eben ?überall?. Die DVB-T-Signale können, wie die derzeit ausgestrahlten analogen terrestrischen Programme, über eine kleine DVB-T-Indoor-Antenne, eine DVB-Außenantenne oder eine herkömmliche Dachantenne empfangen werden. Vorhandene Zimmer- und Dachantennen können in der Regel weiter verwendet werden. Unabdingbar dagegen ist die Anschaffung eines Receivers (Set-Top-Box), der die digitalen Empfangssignale für die heimische TV-Anlage umwandelt. Der Anschluss eines solchen Decoders erfolgt, ähnlich wie bei einem Satelliten-Receiver oder einem Videorecorder, über ein handelsübliches Scart-Kabel. DVB-T soll weder Satelliten-Empfang noch Kabelfernsehen ersetzen sondern ist eine optimale Ergänzung, wenn die Programmvielfalt nicht benötigt oder ein kostengünstiger Zugang gesucht wird.
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DVDDie DVD ist ein digitales Speichermedium, das optisch einer CD ähnelt, aber über eine deutlich höhere Speicherkapazität verfügt und vielfältiger nutzbar ist. Sie zählt zu den optischen Plattenspeichern. Das Kunstwort DVD geht ursprünglich auf die Abkürzung von Digital Video Disc und später Digital Versatile Disc (englisch für digitale, vielseitige Scheibe) zurück, ist seit 1999 aber nach Angaben des DVD-Konsortiums ein eigenständiger Begriff und unabhängig von einer Langform. In der Alltagssprache wird der Ausdruck DVD im Zusammenhang mit Filmen häufig im Sinne des logischen Formats DVD-Video verwendet.
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