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Caravaningbranche wächst um 246 Millionen Euro
Edition by CIVD   
Caravaningbranche wächst um 246 Millionen Euro
Markt für Neuwagen steigt auf 1,23 Milliarden Euro
Düsseldorf.  Die deutsche Caravaningindustrie wächst wieder. Bis zur Jahresmitte setzte die Branche 2,42 Milliarden Euro um; das sind 246 Millionen oder 11,3 Prozent mehr als zum gleichen Zeitpunkt 2009. Besonders das Neuwagengeschäft stieg an, und zwar um 26,2 Prozent auf 1,23 Milliarden Euro. Auch der Verkauf von Caravan- und Reisemobil-Zubehör wuchs auf 248 Millionen Euro (plus 12 Prozent). Nachgegeben hat dagegen der Gebrauchtwagenmarkt: 940 Millionen Euro investierten die Deutschen in Freizeitfahrzeuge aus zweiter Hand (minus 3,7 Prozent).
Vor allem das Geschäft mit neuen Reisemobilen beflügelte den Markt. Über 907 Millionen Euro erlösten die deutschen Hersteller damit (plus 36,4 Prozent). Neue Caravans verkauften sie im Wert von 326 Millionen Euro (plus 4,6 Prozent).
„Neu- und Gebrauchtwagenmarkt entwickeln sich normalerweise in entgegengesetzte Richtungen: steigen die Verkäufe von neuen Fahrzeugen, sinken die der gebrauchten. Der Rückgang des Second-Hand-Marktes um 3,7 Prozent überrascht uns deswegen nicht“, sagt Hans-Karl Sternberg, Geschäftsführer des CIVD.
Der Umsatz mit Zubehör legte zwar zu, erreichte aber noch nicht das Niveau von 2008 (307 Millionen Euro).



 
 

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Unser Kommentar

Ein steiniger Weg - Setzen 6
Kaum legten sich die Rauchwolken über HYMER Frankreich etwas, schickte sich der nächste in der Caravaning-Branche an "sich in der Insolvenz neu zu organisieren". Auf gut Deutsch, man ist pleite und will sich sanieren, allerdings auf wessen Kosten bleibt dabei noch offen. Man ruft nach neuem Geld, sucht den Investor seines Glücks (zum wievielten Mal schon?) und klopft sich dabei auf die Schulter, stellt fest, dass man doch eigentlich gut war. So zuletzt geschehen bei Westfalia. Der Grund, der in der Regel immer angeführt wird, ist u.a. immer die dramatisch sich verschlechternde Marktsituation. Und gilt das für alle?
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