10 Millionen Deutsche Lust auf Reisemobil- oder Caravan
Edition by CIVD
Düsseldorf. Über 10 Millionen Deutsche möchten in den nächsten drei
Jahren mit dem Reisemobil oder Caravan in den Urlaub fahren. Das hat
eine repräsentative Caravaning-Tourismus-Studie ergeben, die der
Caravaning Industrie Verband Anfang des Jahres beauftragt hat. Danach
ist das Interesse für Caravaning seit 2002 um über 60 Prozent gestiegen.
Damals waren es noch 6,4 Millionen, die mit einem Reisemobil- oder
Caravan-Urlaub geliebäugelt hatten. Die Caravaning-Interessierten sind
überwiegend zwischen 40 und 49 Jahre alt und verfügen über mehr als
2.500 Euro netto pro Monat. Im Urlaub angekommen möchten die meisten
„Spaß haben“, entspannen und die Sonne genießen. Außerdem sind sie an
leichtem Sport interessiert, an Naturattraktionen und
Ferienbekanntschaften, so die Studie. Im Januar 2010 wurden 7.660
Personen zu ihrem Reiseverhalten, ihren Urlaubsmotiven, -einstellungen
und -interessen für die Zukunft befragt. Das Institut für Tourismus- und
Bäderforschung für Nordeuropa in Kiel, N.I.T., hat die Antworten jetzt
ausgewertet.
Mehr als 4,7 Millionen Deutsche haben Interesse geäußert, in den
nächsten drei Jahren mit dem Caravan in den Urlaub zu fahren, etwa 5,4
Millionen bevorzugen dafür das Reisemobil. Hoch im Kurs stehen bei ihnen
vor allem Fahrten nach Norwegen, Schweden und Dänemark, aber auch
Reisen nach Osteuropa. Innerhalb Deutschlands sind Schleswig-Holstein,
Bayern und Mecklenburg-Vorpommern ganz vorne auf der Wunschliste.
„Es gibt viermal mehr Caravaning-Interessierte als Aktive. Unsere
Aufgabe ist es, den Interessierten zu zeigen, wie erholsam,
abwechslungsreich und komfortabel ein Caravaning-Urlaub sein kann“, sagt
Hans-Karl Sternberg, Geschäftsführer des CIVD. „Um Caravaning zu
testen, genügt ein verlängertes Wochenende mit dem Reisemobil oder
Caravan. Es muss nicht gleich die große Reise nach Frankreich oder
Italien sein. Und wer niemanden kennt, bei dem er sich ein
Freizeitfahrzeug leihen kann, ist mit wenigen Mausklicks im Internet bei
überregionalen Vermietern.“
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Kaum legten sich die Rauchwolken über HYMER Frankreich etwas,
schickte sich der nächste in der Caravaning-Branche an "sich in der
Insolvenz neu
zu organisieren". Auf gut Deutsch, man ist pleite und will sich
sanieren, allerdings auf wessen Kosten bleibt dabei noch offen. Man
ruft nach neuem Geld, sucht den Investor seines Glücks (zum wievielten
Mal schon?) und klopft sich dabei auf die Schulter, stellt
fest, dass man doch eigentlich gut war. So zuletzt geschehen bei
Westfalia. Der Grund, der in der Regel immer angeführt wird, ist u.a.
immer
die dramatisch sich verschlechternde Marktsituation. Und gilt das für
alle?
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weiter …]